Mal ehrlich:
Wer von uns stand nicht schon einmal hilflos vor einem Jugendlichen, der plötzlich ausrastet? Oder vor einem Menschen, der so tief verletzt wurde, dass man kaum weiß, wo man anfangen soll?
Wir kennen das. Im Seehaus arbeiten wir seit über 20 Jahren mit jungen Straftätern – in einem Gefängnis ohne Gitter. Statt Mauern nutzen wir Beziehung, klare Strukturen und eine starke Gruppenkultur. Wir konfrontieren, um zu fördern – nicht, um zu verletzen.
Und wir begleiten auch die andere Seite: Menschen, die Opfer von Gewalt wurden. Wir helfen ihnen, wieder Halt zu finden, vor Gericht zu bestehen und neue Stärke zu gewinnen.
Unsere Erfahrung zeigt: Wenn Wiedergutmachung, Verantwortung und Beziehung zusammenkommen, entsteht echte Veränderung – auf beiden Seiten. Was wir in all den Jahren gelernt haben, geben wir in der Seehaus Akademie weiter. Davon berichtet Tabea C., TOA und Opfer-Traumaberaterin, in diesem Newsletter, die gerade an unserem Seminar "Konfrontative Pädagogik - wie Klarheit im Alltag gelingen kann" teilgenommen hat.
Diesen Einblick und einen Auszug unseres aktuellen Programms bis zum Sommer finden Sie in dieser Ausgabe.
Schauen Sie doch auch mal bei uns vorbei - wir freuen uns auf Sie!