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Guten Tag naBe Plattform,
die nachhaltige öffentliche Beschaffung gewinnt weiter an Dynamik. Mit der 2026er-Novellierung des Bundesvergabegesetzes 2018 (BVergG) wurde der Nachhaltigkeitsgedanke explizit in den Grundsätzen des Vergaberechts verankert und damit auf eine neue Stufe gehoben. Neben der Umweltgerechtigkeit ist auch die Nachhaltigkeit der Leistung systematisch zu berücksichtigen – ein klarer Bezug zum European Green Deal und den europäischen Klimazielen. Für öffentliche Auftraggeber bedeutet dies, nachhaltige Aspekte noch stärker in den Mittelpunkt ihrer strategischen Beschaffungsentscheidungen zu rücken.
Mit den verschärften vergaberechtlichen Vorgaben – etwa zur verpflichtenden Beschaffung energieeffizienter Produkte – und den bestehenden Konkretisierungen durch den naBe-Aktionsplan liegen wichtige Grundlagen für die Umsetzung bereits vor. Weiterführende Informationen und praktische Einordnungen dazu finden Sie in unserem Beitrag zum Thema „Nachhaltige Beschaffung als Hebel der Transformation“.
Mit Spannung wird der Legislativentwurf der Europäischen Kommission zum Public Procurement Act, dem horizontalen EU-Rechtsrahmen für die öffentliche Auftragsvergabe, um den 1. Juli 2026 erwartet. Geplant ist eine stärkere Verankerung von Nachhaltigkeits-, Sozial-, Resilienz- und Innovationskriterien sowie „Made in Europe“-Präferenzen in strategischen Bereichen.
All diese Themen, werden wir bei einem besonderen Highlight im Herbst aufgreifen und vertiefen: Am 17. September 2026 veranstalten wir gemeinsam mit der IÖB-Servicestelle die ECOVATION im Rahmen des Forum Öffentliche Beschaffung (FÖB) der Bundesbeschaffung GmbH. Wir laden Sie herzlich dazu ein!
Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Weiner
Leiter naBe-Plattform
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ECOVATION – Gemeinsam für innovative und nachhaltige öffentliche Beschaffung
Am 17. September 2026 wird die Stage 3 in Wien zum Treffpunkt für zukunftsorientierte öffentliche Beschaffung: Die ECOVATION verbindet innovationsfördernde und nachhaltige Ansätze und setzt Impulse für die öffentliche Hand von morgen.
Als Programmschwerpunkt des Forum Öffentliche Beschaffung der Bundesbeschaffung zeigt die ECOVATION, wie Beschaffung zum Hebel für Klimaschutz, Innovation, Kreislaufwirtschaft und Resilienz werden kann. Im Fokus stehen konkrete Instrumente, strategische Perspektiven und der Austausch zwischen Verwaltung, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft.
Geboten werden Podiumsdiskussionen, praxisnahe Impulse und interaktive Sessions mit Umsetzungsbeispielen. Die Veranstaltung richtet sich an öffentliche Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger sowie an Vertreterinnen und Vertreter öffentlicher Beschaffungsstellen.
naBe-strategische Partner sind im Rahmen der ECOVATION zu einem exklusiven Netzwerktreffen eingeladen!
Mit unseren naBe-strategischen Partnerschaften wächst ein starkes Netzwerk, das nachhaltige öffentliche Beschaffung gemeinsam voranbringt – praxisnah, lösungsorientiert und auf Augenhöhe. Für Partner bedeutet das: Austausch mit erfahrenen Organisationen, Zugang zu Know-how und Unterstützung bei der Umsetzung der naBe-Kriterien in den 16 Produktgruppen. Gemeinsame Zielsetzungen, klare Qualitätsstandards und ein kontinuierlicher Dialog schaffen Orientierung. Mit dem neuen naBe-Partnersiegel wird das Bekenntnis zur nachhaltigen Beschaffung zudem sichtbar.
Mit der BVergG-Novelle 2026 ist Nachhaltigkeit im Vergaberecht noch klarer verankert. Was das für den operativen Einkauf konkret bedeutet – von der frühen Berücksichtigung nachhaltiger Kriterien bis zu Energieeffizienz und Lebenszykluskosten – erläutert unser neuer Websiteartikel.
Umweltzeichen Typ 1: Orientierung und Vertrauen für nachhaltige Beschaffung
Umweltzeichen ISO Typ 1, wie das Österreichische Umweltzeichen, bieten Beschafferinnen und Beschaffern eine verlässliche Entscheidungshilfe bei komplexen Umweltanforderungen, indem sie anspruchsvolle Kriterien bündeln und die Umweltleistung von Produkten und Dienstleistungen ganzheitlich bewerten. Lesen Sie in unserem Übersichtsartikel, wie Umweltzeichen eine nachhaltige Beschaffung vereinfachen.
Nachhaltig beschaffen, klug entscheiden: Nachhaltige Beschaffung als Hebel der Transformation
Nachhaltige Beschaffung ist mehr als Umweltschutz: Sie ist ein strategischer Hebel für zukunftsfähiges Wirtschaften. Im Interview mit Impact Redakteurin Katharina Weiss (Climate Lab) erklärt Gerhard Weiner, warum nicht der Anschaffungspreis allein zählt, sondern der Blick auf Lebenszykluskosten, Qualität und soziale Standards. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten zeigt sich, dass nachhaltige Beschaffung langfristig entlasten und zugleich wirksam steuern kann.
Kreislaufwirtschafts-Ansätze in Ausschreibungen im Hochbau
Hanspeter Wirth (Projektmanager naBe-Plattform) hat einen Artikel zum Thema „Beschaffung mit Weitblick: Von BIM bis Urban Mining“ für den Circular Insider Austria 5/2026 verfasst. Der Artikel zeigt, wie Nachhaltigkeit entlang des gesamten Gebäudelebenszyklus – von der Planung über die Nutzung bis hin zu Rückbau und Wiederverwertung – in Vergabeverfahren verankert werden kann. Im Fokus stehen die naBe-Kriterien als praxisnahe Orientierung für ressourcenschonendes und zukunftsfähiges Bauen. Wie Ausschreibungen im Hochbau zur Kreislaufwirtschaft beitragen, erfahren Sie im Artikel.
Die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf moderne LED-Technologie der Stadt Wiener Neustadt ist ein leuchtendes Beispiel für nachhaltige Beschaffung. Wiener Neustadt ist jüngst auch naBe-Partnerstadt geworden! Neben einer signifikanten Reduktion des Energieverbrauchs und der CO₂-Emissionen sorgt die intelligente Steuerung für eine bedarfsgerechte Beleuchtung – und für eine beachtliche Kostenreduktion! Weitere Informationen, noch mehr Vorteile und konkrete Umsetzungstipps finden Sie im Artikel.
Unterstützungsleistungen im Bereich Soziale Dienste und Wohnen in Graz
Wie kann öffentliche Beschaffung gleichzeitig soziale Integration fördern und ökologische Wirkung entfalten? Ein aktuelles Good Practice-Beispiel aus Graz zeigt, wie das gelingt: Durch die Zusammenarbeit mit dem bfi Steiermark werden Unterstützungsleistungen erbracht und zugleich Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen des zweiten Arbeitsmarkts geschaffen. Ressourcenschonende Sanierungsarbeiten und emissionsarme Transport-Lösungen sorgen zusätzlich für ökologisch nachhaltige Effekte.
Good Practice-Beispiele aus dem europäischen Ausland – ein Überblick
Innovative Tools und Good Practice-Beispiele aus ganz Europa zeigen, wie die Integration nachhaltiger Kriterien in Vergabeverfahren nicht nur sinnvoll, sondern vor allem auch umsetzbar ist.
Die naBe-Plattform hat europäische Methoden und Instrumente zusammengetragen und stellt die Ansätze in einer Übersicht vor – lassen Sie sich inspirieren und entdecken Sie neue Impulse aus anderen europäischen Ländern!
Das Österreichische Umweltzeichen: Der richtige Weg ist Mehrweg
Mehrweggeschirr bringt ökologische, gesundheitliche und wirtschaftliche Vorteile mit sich. Es reduziert Abfall und Mikroplastik, vermeidet problematische Stoffe und unterstützt die Kreislaufwirtschaft. Gleichzeitig ist es ein wichtiger Schritt, um öffentliche Beschaffung zukunftsfit und EU-konform zu gestalten.
Von der Kreislaufwirtschaft zur zirkulären Beschaffung: Warum der Einkauf der unterschätzte Hebel ist – und wie er funktioniert
Im Beitrag von Andre Hempel (Co-Founder von CADEMI), im Onlinemagazin „Kleine Kniffe“ geht es um die Frage, wie der Einkauf zum Motor der Kreislaufwirtschaft werden kann. Der Beitrag zeigt praxisnah, warum gerade die öffentliche Beschaffung ein wichtiger Hebel für nachhaltige Transformation ist. Jetzt reinschauen und mehr über zirkuläre Ansätze in der Beschaffung erfahren – mit konkreten Denkanstößen für die Praxis.
Aktuelle Themen in der nachhaltigen IT-Beschaffung
Laura Bauer nahm für die naBe-Plattform am diesjährigen Treffen des Circular & Fair ICT Pact (CFIT) von 2. bis 4. Juni 2026 in Ljubljana teil. Im Mittelpunkt standen aktuelle Entwicklungen in der nachhaltigen IT-Beschaffung – von Kreislaufwirtschaft und längerer Nutzungsdauer bis hin zu mehr Transparenz in der Lieferkette. Der internationale Austausch bestätigte erneut, wie wichtig praxisnahe Lösungen und gemeinsame Ansätze für eine zukunftsfähige öffentliche Beschaffung sind.
Beim 6. Austrian Sustainability Summit zeigte Gerhard Weiner, wie nachhaltige Beschaffung als strategischer Hebel für die Transformation genutzt werden kann. Im Circular-Economy-Stream sprach er gemeinsam mit Ines Sturm-Biela (ÖBB) über zirkuläre Beschaffungskriterien und die Bedeutung von Lebenszykluskosten, TCO und den Blick auf den gesamten Produktlebenslauf. Mehr Informationen finden Sie im Nachbericht.
In der Deep-Dive-Session „Team Kreislaufwirtschaft: Kompetenzaufbau in Gemeinden & Regionen“ zeigte sich, wie wichtig praxisnahe Unterstützung für Gemeinden und Regionen ist, um zirkuläre Lösungen auch über Beschaffung wirksam umzusetzen. Nachhaltige Beschaffung ist dabei ein zentraler Hebel. Für mehr Informationen zum Circular Economy Summit und Links zu weiteren Ressourcen besuchen Sie unseren Rückblick auf der naBe-Website.
Wo liegen die größten Klimahebel in der Beschaffung – und warum bleiben sie oft unsichtbar?
Gemeinsam mit ClimatePartner beleuchtete die naBe-Plattform, warum indirekte THG-Emissionen (Scope 3) zu den entscheidenden Zukunftsthemen der Beschaffung zählen. Was das konkret für öffentliche Auftraggebende bedeutet, erfahren Sie im Nachbericht.
Das Forum „Österreich isst regional“ veranstaltete am 29. April 2026 die Online-Netzwerk- und Austauschrunde „Nachhaltige Großküche – Vernetzen, Voneinander lernen“. In diesem Format präsentierten drei öffentliche Großküchen ihre vielfältigen Ansätze zur Förderung von Nachhaltigkeit, insbesondere in der Lebensmittelbeschaffung.
Betriebsbesichtigung in der Großküche der Salzburger Landeskliniken (SALK)
Am 21. April 2026 fand im Rahmen des Forums „Österreich isst regional“ eine Betriebsbesichtigung in der Großküche der Salzburger Landeskliniken (SALK) für rund 35 Teilnehmende statt. Im Mittelpunkt standen Einblicke in die tägliche Praxis der Großküche sowie der Einsatz regionaler und nachhaltiger Lebensmittel im Klinikbetrieb.