naBe-Newsletter September 2026
 ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌   ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌   ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌   ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌   ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ 
 ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌   ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌   ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌   ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌   ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ 

Falls diese E-Mail nicht korrekt dargestellt werden sollte, verwenden Sie bitte diesen Link

Guten Tag naBe- Plattform,

die ECOVATION am 17. September 2026 - eine Kooperationsveranstaltung der naBe-Plattform mit der IÖB-Servicestelle und heuer erstmalig im Rahmen des FORUM ÖFFENTLICHE BESCHAFFUNG (FÖB) der Bundesbeschaffung GmbH – hat eindrucksvoll bewiesen, welches Potenzial in der öffentlichen Beschaffung steckt, wenn Innovation, Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit zusammen gedacht werden. 

Mehr als 850 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik diskutierten darüber, wie öffentliche Beschaffung zu einem aktiven Gestaltungsinstrument für die Zukunft werden kann. Die zentrale Frage „Wie sieht die öffentliche Beschaffung 2040 aus?“ verdeutlichte, dass Beschaffung längst mehr ist als die rechtssichere Abwicklung von Vergaben. Besonders erfreulich war die große Bereitschaft aller Beteiligten, über institutionelle Grenzen hinweg zusammenzuarbeiten und neue Wege zu beschreiten, denn die Kreislaufwirtschafts- und die Industriestrategie mit ihren Aktionsplänen sollen verknüpft werden, verfolgen sie doch die gleichen Ziele.


Die Diskussionen der ECOVATION könnten aktueller kaum sein. Mit dem derzeit in Begutachtung befindlichen neuen „Bundesgesetz zur Erfüllung von unionsrechtlichen Klimazielen durch Erarbeitung und Umsetzung wirksamer Maßnahmen zum Klimaschutz, zur Klimawandelanpassung und zur Kreislaufwirtschaft“ (Klimagesetz) gewinnt die kreislauffähige und klimafreundliche Beschaffung weiter an Bedeutung. Und es stellt einen Meilenstein dar: erstmalig in einem Ministerialentwurf wird der naBe-Aktionsplan gleich zweifach ausdrücklich als eine Grundlage zur Zielerreichung definiert und darüber hinaus ist er in weitere Strategien, Aktionspläne und Maßnahmen zu integrieren. Damit wird offensichtlich, dass nachhaltige Beschaffung als zentraler Hebel der Klima-, Industrie- und Ressourcenpolitik verstanden wird, um Ressourcen effizient zu nutzen, Abhängigkeiten zu reduzieren und gleichzeitig heimische Wertschöpfung zu stärken.

Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Weiner

Leiter naBe-Plattform

Folgen Sie uns auf LinkedIn, um über News und aktuelle Services der naBe-Plattform informiert zu sein! Hier geht's zur LinkedIn-Seite der naBe-Plattform


Aktuelles

 

ECOVATION – Gemeinsam für innovative und nachhaltige öffentliche Beschaffung

Die ECOVATION zeigte, wie öffentliche Beschaffung Innovation, Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit wirkungsvoll verbinden kann. Mehr als 850 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten das neue Format im Rahmen des Forum Öffentliche Beschaffung für Austausch, Vernetzung und praxisnahe Impulse zur Beschaffung von morgen. Lesen Sie im Nachbericht mehr zu den Highlights und zentralen Ergebnissen der Veranstaltung.

Hier geht's zum Nachbericht und zur Fotogalerie

 

Austrian Development Agency unterzeichnet Vereinbarung zur naBe-strategischen Partnerschaft mit dem BMLUK

Die Austrian Development Agency (ADA) ist neue naBe-strategische Partnerin: Am 30. Juni 2026 unterzeichneten das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) und die ADA die entsprechende Vereinbarung. Damit bekennt sich Österreichs Agentur für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe zu den Zielsetzungen des naBe-Aktionsplans und setzt ein klares Zeichen für ökologische, soziale und wirtschaftliche Verantwortung in der öffentlichen Beschaffung.

Hier mehr erfahren

Stadt Innsbruck unterzeichnet Vereinbarung zur naBe-strategischen Partnerschaft mit BMLUK

Seit 30. Juli 2026 ist auch die Stadt Innsbruck naBe-strategische Partnerin. Mit der gemeinsam unterzeichneten Vereinbarung – Herr Bundesminister Totschnig signierte vor Ort – bekennt sich die Tiroler Landeshauptstadt zu den Zielen des naBe-Aktionsplans und orientiert sich an den Kriterien der 16 Beschaffungsgruppen. Als öffentliche Auftraggeberin will sie damit langfristig Kosten und Umweltbelastungen senken. Denn Städte und Gemeinden können mit ihren Beschaffungsentscheidungen klimafreundliche Lösungen und regionale Wertschöpfung gezielt fördern.

Hier mehr erfahren

Nachhaltige Beschaffung von Holz

Holz kann ein wirkungsvoller Hebel für klimafreundliche und kreislauffähige Beschaffung sein – vorausgesetzt, Herkunft, Qualität und Einsatz werden sorgfältig geprüft. Der Beitrag zeigt, worauf es beim verantwortungsvollen Einsatz von Holz ankommt: von rechtlichen Vorgaben bis zu konkreten Anwendungsmöglichkeiten. Deutlich wird dabei: Seinen Mehrwert entfaltet Holz dort, wo es ressourcenschonend, langlebig und kreislauffähig eingesetzt wird.

Hier mehr erfahren

Die EU-Verpackungsverordnung (EU) 2025/40 und naBe

Die neue EU-Verpackungsverordnung (Packaging and Packaging Waste Regulation, PPWR) bringt schrittweise neue Anforderungen an Verpackungen, unter anderem zu Stoffbeschränkungen, Recyclingfähigkeit, Kennzeichnung, Rezyklatanteilen und Wiederverwendbarkeit. Einige dieser Themen sind im naBe-Aktionsplan bereits angelegt – warum sich ein genauer Blick auf die PPWR lohnt, erfahren Sie in unserem Artikel.

Hier mehr erfahren

Der naBe-Aktionsplan setzt ab 2027 voll auf emissionsfreie Fahrzeuge

Ab 2027 setzt der naBe-Aktionsplan bei neu beschafften Pkw und leichten Nutzfahrzeugen grundsätzlich auf emissionsfreie Antriebe. Ausnahmen bleiben im Einzelfall möglich, müssen jedoch sachlich begründet und dokumentiert werden. Ein in der naBe-Governance erarbeiteter Entscheidungs-Workflow unterstützt Fuhrparkverantwortliche bei der Prüfung von einzelnen Beschaffungen.

Hier mehr erfahren

Die österreichische Kreislaufwirtschaftsstrategie - Zweiter Fortschrittsbericht 2025

Der zweite Fortschrittsbericht zur Umsetzung der Kreislaufwirtschaftsstrategie wurde im Ministerrat am 3.6. 2026 angenommen (MRV 56/10). Er zeigt, dass Kreislaufwirtschaft in Österreich bereits fest verankert ist. Die erfolgreich 2024 und 2025 realisierten Projekte leisten einen wesentlichen Beitrag zur Lösung der aktuellen ökonomischen, ökologischen und sozialen Herausforderungen. Die Taskforce Kreislaufwirtschaft (TFCE) erarbeitet konkrete Vorschläge für Politik und Verwaltung um die Kreislaufwirtschaft in Österreich zu forcieren, zuletzt für die Weiterentwicklung des Abfallwirtschaftsgesetzes oder der Industriestrategie.

Hier mehr erfahren

Neue Checkliste für Green Meetings und Green Events

Die neu überarbeitete Checkliste zum Österreichischen Umweltzeichen UZ 62 bietet eine kompakte Orientierung für die nachhaltige Planung und Durchführung von Veranstaltungen. Sie fasst zentrale Anforderungen übersichtlich zusammen und unterstützt öffentliche Auftraggeber bei der praktischen Umsetzung – unter anderem in den Bereichen Mobilität, Verpflegung, Ressourcenschonung und Kommunikation. So wird nachhaltiges Veranstaltungsmanagement Schritt für Schritt einfacher.

Hier mehr erfahren

Ankündigungen

 

Webinar „Büromöbel in der Kreislaufwirtschaft. Office-Mobiliar mit Berufserfahrung“

Wie gelingt die kreislauffähige und günstige Beschaffung von Büromöbeln? Im kostenfreien Webinar der naBe-Plattform mit dem Ressourcen Forum Austria (RFA) und dem Team Kreislaufwirtschaft zeigen Expertinnen und Experten anhand konkreter Praxisbeispiele, wie Wiederverwendung, Aufbereitung und nachhaltige Möbelbeschaffung umgesetzt werden können. Seien Sie am 16. Dezember 2026 von 9:00 bis 10:30 Uhr online dabei! Weitere Informationen und Anmeldung finden Sie auf der naBe-Website.

Hier mehr erfahren

Stakeholderdialog des Forums „Österreich isst regional“

Am Dienstag, 10. November 2026, findet der Stakeholderdialog des Forums „Österreich isst regional“ im Marmorsaal des BMLUK, Stubenring 1 statt. 

Im Mittelpunkt stehen die Entwicklungen in der Gemeinschaftsverpflegung in den letzten Jahren sowie ein Ausblick auf künftige Chancen und Möglichkeiten.


Bei Fragen oder sonstigen Anliegen zur Veranstaltung, kontaktieren Sie uns gerne unter forum@nabe.gv.at.

Good Practice-Beispiele

 

DIE UMWELTBERATUNG schafft einen neuen, nachhaltigen Standort

DIE UMWELTBERATUNG zeigt in unserem neuen Good Practice Fallbeispiel, wie aus gebrauchten Möbeln, klimafitten Materialien und durchdachter Planung ein vorbildlicher, nachhaltiger Bürostandort entstehen kann. Das Beispiel macht deutlich, wie öffentliche Auftraggeber ökologische Anforderungen bereits bei der Planung und Einrichtung von Standorten integrieren können. Wie auch bei der ECOVATION 2026 präsentiert, bietet dieses Good Practice wertvolle Orientierung und zeigt, wie Kreislaufwirtschaft in der Praxis konkret umgesetzt werden kann.

Hier mehr erfahren

Generalsanierung der Demohalle der HBLFA Schönbrunn

Die Generalsanierung der Demohalle in Schönbrunn zeigt, wie nachhaltige öffentliche Beschaffung im Hochbau konkret wirken kann: Durch Sanierung statt Neubau wurden bestehende Ressourcen erhalten, Energieeffizienz verbessert und klimafitte Gebäudelösungen umgesetzt. Sie möchten wissen, welche Stellschrauben maßgeblich zur erfolgreichen Umsetzung beigetragen haben?

Hier mehr erfahren

Refurbished IT für Bildungsstudien

Wie kann nachhaltige IT-Beschaffung auch bei kurzfristigem Bedarf gelingen? Über das dynamische Beschaffungssystem (DBS) „Refurbished Clients“ der Bundesbeschaffung GmbH konnte der kurzfristige IT-Bedarf effizient, rechtssicher und ressourcenschonend abgedeckt werden. Mehr dazu im neuen Good Practice-Beitrag des IQS.

Hier mehr erfahren

Gastbeiträge aus der Beschaffungscommunity

 

Das österreichische Umweltzeichen: Umweltzeichen-Drucker überzeugen im VKI-Test

Eine Stichprobe des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) bestätigt die hohe Umweltqualität von Druckern und Multifunktionsgeräten mit dem Österreichischen Umweltzeichen UZ 16. Die zertifizierten Geräte erfüllen anspruchsvolle Kriterien zu Umwelt, Qualität, Langlebigkeit und Gebrauchstauglichkeit. Das staatlich geprüfte Gütesiegel bietet damit verlässliche Orientierung bei der Auswahl nachhaltiger Bürogeräte.

Öffentliche Auftraggeber können so ökologische Anforderungen nachvollziehbar in Beschaffungsprozesse integrieren und zugleich auf geprüfte Produktqualität setzen.

Hier mehr erfahren

Aktuelles aus Europa: Circular and Fair ICT (CFIT) Pact in Ljubljana - wie nachhaltige IT-Beschaffung weitergedacht wird

Wie lässt sich die IT-Beschaffung kreislauffähiger, transparenter und zukunftsfähiger gestalten? Beim Treffen des Circular and Fair ICT Pact (CFIT) in Ljubljana diskutierten internationale Expertinnen und Experten praxisnahe Ansätze für nachhaltige Hardware, Cloud-Dienste, Software und KI-Anwendungen. Im Mittelpunkt standen unter anderem die Wiederverwendung von Geräten, Umweltzeichen, CO₂-Daten und die wirksame Umsetzung von Nachhaltigkeitsanforderungen während der Vertragslaufzeit. Für die internationale CFIT-Community steht unser aktueller Artikel in englischer Sprache zur Verfügung.

Hier mehr erfahren

Veranstaltungen Nachschau

 

Nachhaltigkeit als Chance im Vergabeverfahren

Bei der Veranstaltung „Der Weg zum Zuschlag im Vergabeverfahren – Nachhaltigkeit als Chance“ von WKW, ANKÖ und FSM Rechtsanwälte am 7. September 2026 in der Wirtschaftskammer Wien informierten sich über 100 Interessierte über aktuelle Entwicklungen im Vergabewesen. 

Gerhard Weiner stellte die Serviceleistungen der naBe-Plattform vor und zeigte, wie öffentliche Beschaffung gezielt als Hebel für Klima-, Umwelt- und Wirtschaftswirkung eingesetzt werden kann. Im Mittelpunkt stand der naBe-Aktionsplan mit konkreten Werkzeugen, um Nachhaltigkeit wirksam in Ausschreibungen zu integrieren.

Link zum LinkedIn Post

Online-Infostunde „Einkaufsanalysen in öffentlichen Großküchen“

Das Forum „Österreich isst regional“ veranstaltete am Donnerstag, den 24. September 2026, eine Online-Infostunde zum Thema „Einkaufsanalysen in öffentlichen Großküchen“.

In diesem Format wurden verschiedene Ansätze zur Analyse des Lebensmitteleinkaufs in öffentlichen Großküchen vorgestellt. Darüber hinaus bot die Veranstaltung den über 60 Teilnehmenden aus mehreren Bundesländern Raum für einen Austausch mit den Vortragenden.

Link zum LinkedIn Post

Kontakt

E-Mail: office@nabe.gv.at

Bildrechte

Impressum

Herausgeber: naBe-Plattform

Lassallestraße 9b

1020 Wien


Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK)

Umgesetzt durch Bundesbeschaffung GmbH


Redaktion: Daniela Ugovsek

Abonnement kündigen

Datenschutzerklärung

www.nabe.gv.at