Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde von ADVANT,
KI ist da. Und sie wird nicht wieder verschwinden. Im Gegenteil: Sie verändert gerade, wie wir arbeiten, wie Unternehmen Entscheidungen treffen und wie neue Produkte entstehen. Auch bei ADVANT Beiten gehört KI inzwischen ganz selbstverständlich zum Büroalltag. Und bei Ihnen dürfte es nicht anders aussehen.
Jedes Unternehmen braucht eine KI-Strategie. Eine der spannendsten Fragen dazu ist: Braucht ein international tätiges Unternehmen gleich mehrere davon – eine für Europa, eine andere für die USA, eine weitere für China, …?
Die Unterschiede beim Umgang mit KI sind riesig. In den USA gilt: ausprobieren, lernen, schneller werden. KI ist vor allem ein Werkzeug für Wachstum und Produktivität – und wer zu lange wartet, riskiert, den Anschluss zu verlieren. Europa tickt anders. Hier stehen Datenschutz, Transparenz, Sicherheit und klare Regeln stärker im Vordergrund. Das kann Innovation bremsen. Es kann aber auch Vertrauen schaffen – und damit langfristig ein echter Vorteil sein. Und China? Dort trifft hohe Innovationsgeschwindigkeit auf eine starke staatliche Steuerung. Technologien werden nicht nur entwickelt, sondern mit großer Konsequenz in die Fläche gebracht.
Was also tun als deutsches Unternehmen mit Tochtergesellschaften in aller Welt? Ideal wäre, wenn es gelingen würde, unterschiedliche Ansätze miteinander zu verbinden: die Geschwindigkeit der USA, die europäische Idee von Verantwortung und die Skalierungsfähigkeit Chinas. Das klingt einfacher, als es ist. Denn eine globale KI-Strategie kann nicht bedeuten, überall exakt dasselbe zu tun. Gemeinsame Standards für Sicherheit, Qualität und Ethik sind zwingend. Bei Daten, Compliance und technischen Lösungen braucht es dagegen Spielraum für die jeweiligen Märkte. Wettbewerbsvorteile entstehen dort, wo KI bessere Produkte ermöglicht, Prozesse einfacher macht und Entscheidungen schneller und besser werden. Die eigentliche Herausforderung besteht deshalb darin, Innovation und Verantwortung gleichermaßen ernst zu nehmen – ohne dass das eine das andere ausbremst.
Wie das konkret funktionieren kann, werden wir am 14. Oktober 2026 gemeinsam mit bwcon und dem Freiburger Deutsch-Amerikanischen Institut bei SICK in Waldkirch/Freiburg diskutieren. Thema: Global AI, Local Impact - Die Zukunft von Arbeit, Führung und Unternehmenskultur in internationalen Unternehmen.
Führende Vertreter international agierender Unternehmen wie SICK, VEGA Grieshaber und B. Braun werden ihre Erfahrungen und Überlegungen mit uns teilen. Nicht als theoretische Übung, sondern aus der Praxis für die Praxis. Wir würden uns freuen, wenn Sie dabei sind. Wenn Sie Interesse haben, geben Sie uns gerne Bescheid.
Und bis dahin gilt: Kühlen Kopf bewahren – auch in heißen Zeiten.
Herzliche Grüße
Ihr Team Corporate/Commercial/M&A von
ADVANT Beiten